Ernst Ludwig Kirchner in Davos

«Ich möchte in der Welt und für die Welt verbleiben. Die hohen Berge hier werden mir helfen.»
E. L. K.

Nach seinen künstlerischen Erfahrungen in Dresden und Berlin, die ihn zu einem der wichtigsten Vertreter des Deutschen Expressionismus gemacht haben, zieht sich Ernst Ludwig Kirchner 1917 nach Davos zurück. Er ist traumatisiert vom Ersten Weltkrieg und befindet sich in einem lebensbedrohlichen Gesundheitszustand. Der Kurort, der zunächst nur ein kurzfristiger Fluchtpunkt sein soll, wird schon bald zum Ort der Rettung und Genesung, an dem Kirchner seine persönliche und künstlerische Wiedergeburt erlebt.
Die von der Kulturstiftung Hermann Geiger initiierte und gemeinsam mit dem Kirchner Museum Davos und dem Archiv zum Gesamtwerk von Ernst Ludwig Kirchner, Wichtrach/Bern, organisierte Ausstellung Ernst Ludwig Kirchner in Davos fällt auf den hundertsten Jahrestag des Umzugs des Künstlers in die Schweiz und bietet die seltene Gelegenheit, seine großartigen nach 1917 entstandenen Werke in Italien zu bewundern. An die Stelle des pulsierenden Großstadtlebens treten die Schweizer Alpen; monumentale Bergpanoramen lösen die Reizüberflutung des Berliner Nachtlebens ab.

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Paul Wiedmer

Paul Wiedmer. Eisen. Formen. Energie
Vom 15. April bis zum 28. Mai 2017
Kulturstiftung Hermann Geiger
Piazza Guerrazzi 32, Cecina (Livorno)
Täglich von 16 bis 20 Uhr. Eintritt frei
Eröffnung: Samstag, 15. April, 17 Uhr

Der Schweizer Künstler Paul Wiedmer arbeitet über die Möglichkeiten der Synthese zwischen Erzeugnissen der Schwerindustrie ‒ Gusseisen und Stahl ‒ und dem Natürlichen, dem Pflanzlichen. Alles unterliegt dem konstanten Gesetz des Wandels, alles wird bewegt von einer tiefen Harmonie, die der Künstler durch organische Metallformen und bisweilen durch die Verwendung von Feuer und mechanischer Bewegung erforscht.

Die Ausstellung Paul Wiedmer. Eisen. Formen. Energie in der Kulturstiftung Hermann Geiger präsentiert vom 15. April bis zum 28. Mai die Reihe der Objets boudlés, bestehend aus 26 zwischen 1974 und 1976 entstandenen Arbeiten aus Schrottteilen, die mithilfe eines Metalldetektors in den einzelnen Schweizer Kantonen aufgespürt, dann ausgegraben und später entsprechend den Fundorten zusammengefügt wurden. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Werke Lava aus dem Jahr 2015 und die Installation Stützen der Gesellschaft, die zwischen 2011 und 2016 entstanden und von Henrik Ibsens Drama Die Stützen der Gesellschaft inspiriert ist.

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viaggio nel cosmo

3. Dezember 2016 – 19. Februar 2017
Kulturstiftung Hermann Geiger
Piazza Guerrazzi 32, Cecina (Livorno)
Täglich von 16 bis 20 Uhr. Eintritt frei
Eröffnung: 3. Dezember, 17 Uhr

Die Ausstellung Reise ins Weltall nimmt mit auf eine Entdeckungstour ins Universum; an den wirklichen Ort sowie ins Reich der Fantasie. Von der Kulturstiftung Hermann Geiger organisiert, durchmisst die Ausstellung die Geschichte der Astronomie anhand ausgewählter wissenschaftlicher Instrumente und antiker Himmelskarten sowie mithilfe literarischer, filmischer und künstlerischer Werke, die das Universum bildlich zu fassen versuchten, lange bevor der Mensch es tatsächlich erreichen konnte. Im letzten Abschnitt der Ausstellung geht es um die physische Eroberung des Weltalls. Hier wird gezeigt, wie die Wirklichkeit bisweilen die Fantasie einholen und übertreffen kann.

Seit jeher blickt der Mensch zum Himmel, um nach Antworten zu suchen: nach Zeichen des Wohlwollens der Götter, nach dem richtigen Weg zu fernen Gestaden, nach Hinweisen auf den Ursprung des Universums und auf die Struktur, auf der die Schöpfung beruht. So ist der Weltraum schon vieles gewesen: metaphysisches Konzept, religiöses Mysterium und Ziel des Strebens von Menschen, deren Entdeckungen und Eroberungen die menschliche Vorstellungskraft übertroffen haben. Die Ausstellung Reise ins Weltall will das ganze Ausmaß dieses Strebens und die Tiefe der Beziehung zwischen Mensch und Himmelsgewölbe abbilden.

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Egg Cubism Enno de Kroon

9. Juli – 18. September 2016
Kulturstiftung Hermann Geiger – Piazza Guerrazzi 32, Cecina (Livorno)
Täglich von 18 bis 23 Uhr. Eintritt frei

Die Kulturstiftung Hermann Geiger hat das Vergnügen, die erste Einzelausstellung des niederländischen Künstlers Enno de Kroon in Italien ausrichten zu können. Die Ausstellung mit dem Titel „Eierkubismus. Die zweieinhalb-dimensionale Kunst“ präsentiert eine reichhaltige Auswahl an Werken, die im Laufe von rund zwölf Jahren entstanden sind und aus dreizehn europäischen Sammlungen stammen. De Kroon lebt und arbeitet in Rotterdam. Er verarbeitet „armes“ Material ‒ Eierkartons, die ansonsten der Verrottung anheimfallen würden, ‒ zu Gemäldeskulpturen. „Eierkubismus“ ist eine von De Kroon selbst erdachte originelle Technik, die er bereits in die halbe Welt exportiert hat. Sie erinnert an den Kubismus und führt diesen ‒ beinahe ‒ in die dritte Dimension.

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Hermann Hesse

Hermann Hesse, Träger des Nobelpreises für Literatur 1946, ist gewiss weniger für seine Tätigkeit als Maler, als für seine literarischen Meisterwerke bekannt: von Demian und Narziß und Goldmund über Siddharta bis hin zu Das Glasperlenspiel. Die von der Kulturstiftung Hermann Geiger organisierte und von Alessandro Schiavetti, dem künstlerischen Leiter der Stiftung, kuratierte Ausstellung zeigt die intimere und verborgene Seite eines Vollblutkünstlers, der vor einem existenziellen Unbehagen Zuflucht zur Malerei nahm. Auf den Rat seines Psychoanalytikers, eines Schülers Carl Gustav Jungs, hin griff Hesse zunächst widerwillig zu Farben und Pinsel. Schließlich aber fand er ein solches Vergnügen an deren Gebrauch, dass dieser ihm zur Lieblingsbeschäftigung wurde. Was ihn anzog und faszinierte, das waren der Zauber der Natur und die Ausdruckskraft der Farben. Und so malte Hermann Hesse im Laufe seines Lebens mehr als dreitausend Aquarelle, zumeist verträumte Tessiner Landschaften in lebendigen Farben, und illustrierte kleine Gedichtbände und -heftchen.

Weiterlesen: Hermann Hesse. Aquarelle

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