Raffael Benazzi - Sculture

Raffael Benazzi wurde 1933 in Rapperswil, in der Schweiz, geboren, lebt aber seit den 60-er Jahren auf den Hügeln von San Vincenzo. Während seiner Künstlerjahre verwandte er unterschiedliche Materialien wie Bronze, Blei, Eisen und Alabaster, aber sicher ist es die Bearbeitung des Holzes, die ihm die beste Möglichkeit gab, seine eigenen Ideen zum Ausdruck zu bringen.

Die Ausstellung präsentiert etwa 50 Skulpturen Benazzis aus verschiedenen Materialien, in verschiedenen Größen (von wenigen dutzenden Zentimetern, bis zu zwei Metern), wobei seine künstlerische Erfahrung, auch die seiner amerikanischen Produktion, von den Jugendjahren bis zum heutigen Tag durchstreift wird.

Die von der Kulturstiftung Hermann Geiger organisierte und von Dott. Guido Magnaguagno (ehem. Kurator und zweiter Vorsitzender des Kunsthauses Zürich, und ehem. Direktor des Museums Tinguely in Basel) kurierte Ausstellung präsentiert dem Publikum etwa 50 Skulpturen Benazzis aus unterschiedlichen Materialien und unterschiedlicher Größe (von wenigen dutzenden Zentimetern, bis zu zwei Metern), die einen Überblick über seine Erfahrung als Künstler in Jugendjahren in der Schweiz bis zum heutigen Tag bieten, wobei auch Werke aus seiner Künstlerzeit in den Vereinigten Staaten veröffentlicht werden, die er während seines Aufenthalts in New York und in New Jersey, wohin er sich regelmäßig zwischen Mitte der 70er Jahre und 1992 begab, verwirklichte.

Die Skulpturen Benazzis können in vier wesentliche Gruppen eingeteilt werden: Die liegenden Figuren, die sich auf horizontaler Ebene entwickeln, die Ringe, die sich auf die geometrische Figur des Kreises berufen, die sogenannten Mäntel, Formen, die einer vertikalen Linie folgen, wobei sie von einer Basis von geringer Größe ausgehen, um sich dann in die Höhe zu entwickeln und schließlich die Seelenhäuser, wie Raffael selbst sie nennt, in denen würfelförmige Strukturen vorwiegen.

Jede dieser Skulpturen, deren Materialeigenschaften der Künstler in den Vordergrund stellt (die Risse und Jahresringe des Holzes, die Transparenz des Alabasters und die Leuchtkraft der Bronze), stellt eine Art Außenseite, die sich im kraftvoll im Raum ausweitet, und eine innere Seele dar, weshalb sich im Inneren dieser äußeren Hüllen ein Wechselspiel aus Licht und roten Punkten, eine Welt aus geschmeidigen, runden und umhüllenden Linien entwickelt, die oft an das weibliche Universum und die Sensualität der Frau erinnert, die gemeinsam mit der Natur seit jeher die Hauptthemen der Poesie Benazzis sind.

Raffael Benazzi. Bildhauer
Vom 9. Juli bis 18. September 2011
Geiger-Stiftung, Ausstellungshalle, Matteotti-Kurs 47, Cecina (Li).
Eröffnung: täglich von Montag bis Sonntag von 18 bis 18 Uhr.
Freier Eintritt

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Katalog

Catalogo Mostra Raffael Benazzi
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